Social Fiction, die [ˈsəuʃəl|ˈfikʃən]

Eine soziale Fiktion erzählt sich durch die Interaktion im Netz. Es ist eine Erzählform, die digitale Möglichkeiten nutzt und in der Interaktion mit den Teilnehmenden wächst. Social fiction lebt von Teilhabe.

Das Beta-Projekt

Das Betaprojekt läuft zwischen dem 3. und dem 17. August 2015. Unsere erste social fiction ist ein multimediales Erzählexperiment, gefördert vom Berliner Kultursenat. Wir erzählen die Geschichte unserer drei Protagonist*innen nicht auf die übliche lineare Art, sondern machen die Figuren erfahr- und ansprechbar. Peter, Anne und Martha sind da, wo sich die Leser*innen selbst aufhalten, in den sozialen Netzwerken. Die Geschichte erzählt sich durch ihre Interaktionen im Internet, die apps, die sie nutzen und die tweets, die sie absetzen. User*innen können so selbst zum Teil der Geschichte werden und die Handlung beeinflussen. Der besondere Fokus unserer Geschichte liegt auf dem Spiel mit medialen Möglichkeiten und dem Öffnen von Erscheinungsräumen für Menschen, die üblicherweise nicht vorkommen in Büchern. Wir glauben nicht an die Krise, sondern ebnen den Weg für neue Erzählformen.

Anne Utz

all work and no play makes Anne a smart girl.

Anne (35) ist nicht so wichtig, was andere denken. Diskriminierung, political dingsbums, damit hat sie es nicht so. Eigentlich ist alles ganz einfach, findet Anne. Wer gerne anders wär, etwas besonderes tät oder irgendetwas haben will, der soll es doch einfach sein, tun oder nehmen. Bei Anne funktioniert es schließlich auch. Sie lebt von ihrem Schreiben. Finanziell, aber auch so. Ohne Buchstaben wäre alles nichts, findet Anne. Aber … läuft!

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Peter Kolberg

LIEBE!

Auf Peter ist Verlass. In den meisten seiner 52 Lebensjahre hat er seine eigenen Wünsche stets hinter die aller anderen gestellt. Er steht nicht gerne im Mittelpunkt und möchte manchmal am liebsten einfach nur verschwinden. Wenn da nicht all diejenigen wären, für die er sich verantwortlich fühlt …

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Martha Morgana

Ich bin Martha.

 

Martha hat genug. 52 Jahre das Leben eines anderen gelebt. Sich immer zurückgehalten, immer nur die Gefühle aller anderen geschont. Jetzt ist auch mal gut. Martha will leben!

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