Was ist social fiction?

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Jonathan! Der Spruch ist so #2010.

 

Eine soziale Fiktion erzählt sich durch die Interaktion im Netz. Es ist eine Erzählform, die digitale Möglichkeiten nutzt und in der Interaktion mit den Teilnehmenden wächst. Social fiction lebt von der Teilhabe seiner Leser*innen.

Das Beta-Projekt

Das Betaprojekt läuft zwischen dem 3. und dem 17. August 2015. Unsere erste social fiction ist ein multimediales Erzählexperiment, gefördert vom Berliner Kultursenat. Wir erzählen die Geschichte unserer drei Protagonist*innen nicht auf die übliche lineare Art, sondern machen die Figuren erfahr- und ansprechbar. Peter, Anne und Martha sind da, wo sich die Leser*innen selbst aufhalten, in den sozialen Netzwerken. Die Geschichte erzählt sich durch ihre Interaktionen im Internet, die apps, die sie nutzen und die tweets, die sie absetzen. User*innen können so selbst zum Teil der Geschichte werden und die Handlung beeinflussen. Der besondere Fokus unserer Geschichte liegt auf dem Spiel mit medialen Möglichkeiten und dem Öffnen von Erscheinungsräumen für Menschen, die üblicherweise nicht vorkommen in Büchern. Wir glauben nicht an die Krise, sondern ebnen den Weg für neue Erzählformen.